In einer Pressemitteilung vom 13.01.2026 haben und Malteser eine Neuordnung bei der Verantwortlichkeit des neuen Gesundheitscampus vorgestellt. Demzufolge übernehmen die Malteser vollständig die Trägerschaft des geplanten Fördeklinikums und übernimmt auch die alleinige Trägerschaft des bestehenden Diako-Krankenhauses.
Meine Position dazu:
Diese Nachricht kommt überraschend. Seit mehreren Jahren besteht krankenhausplanerisch und finanziell Konsens, dass am Peelwatt ein Leuchtturm der Gesundheitsversorgung für den nördlichen Landesteil entstehen soll. Bislang war allerdings klar, dass dieser als ökumenisches Krankenhaus in der gemeinsamen Trägerschaft von Maltesern und Diako geplant werden sollte.
Bei einem so großen Projekt mit hohem dreistelligen Investitionsvolumen und der großen Relevanz für die Gesundheitsversorgung ist ein Trägerwechsel eine gewichtige Entscheidung. Für das Gelingen eines solchen Projektes ist das Vertrauen der Bevölkerung in den Krankenhausstandort und die Malteser entscheidend. Es ist deshalb wichtig, dass sämtliche Fragen zu strategischen Entwicklungen, der Versorgung mit klinischen Schwangerschaftsabbrüchen und der Positionierung des neuen Gesamtträgers in der Krankenhauslandschaft in Schleswig-Holstein schnell und transparent beantwortet werden.
Wir unterstützen die zeitnahe Einladung von Maltesern und Diako zu diesen und weiteren Fragen in den Sozialausschuss des Landtages und begrüßen, dass die Malteser bereits gestern von sich aus angeboten haben, im Sozialausschuss zu berichten.